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Unternehmen und Social Media

 

© kbuntu - Fotolia.com

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Unternehmen tun sich noch immer schwer mit der Investition in die Social Media Netzwerke. Das kam nun bei einer Studie des Web- und Kommunikationsdienstleisters Namics heraus. Es gibt große Unterschiede in der Erfolgskurve zwischen den Benchmark-Unternehmen und den Beginnern.

Benchmarks sind die Unternehmen, die mindestens schon seit drei Jahren in Social Media Netzwerke investieren und in ihnen kommunizieren. Mit den Beginnern meinte die Studie die Unternehmen, die seit einem bis zwei Jahren in den Social Media-Kanälen unterwegs sind. 

Der Einsatz erstreckt sich in Social-Media-Strategien und -Guidelines, sowie der Teilnahme der Leitung in der Social Media selbst. Es geht aber auch um die Social-Media-Kompetenzen sowie die Ressourcenplanung, die Reaktionszeiten für die Kommunikation und die Gestaltung von diversen Inhalten sowie die Möglichkeit branchenübergreifend den Zugang zu Social Media zu bieten. 

Bei den Benchmark-Unternehmen ist die Teilhabe an den Medien selbst sehr groß. Zumeist ist die Leitung des jeweiligen Unternehmens an den Inhalten und der Strategie beteiligt.  

In der Studie kam man zum Schluss, dass sowohl die Benchmark-Unternehmen als auch die Beginner keinen Platz für Experimente besitzen. In der heutigen Zeit können sich Unternehmen und ihre Geschäftsleitung nicht mehr erlauben in eine ungewisse Zukunft zu investieren, deswegen haben die Beginner zumeist interne Social- Media- Guidelines. Unternehmen, bei denen das Management in die Social-Media-Aktivitäten involviert sind, haben eine erfolgreichere Prognose. 

Wenn man sich das Tun der Banken anschaut, so sieht man insbesondere in der Kommunikation zwischen ihnen und den Social-Media-Unternehmen, die Unsicherheit. Sie scheinen den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Social Media Netzwerken und ihren Unternehmen zu verpassen. Gründe hierfür findet man in der immensen Regulierungen, die für die Banken ein Muss sind. Bei einem Vergleich zwischen den Banken Credit Suisse, UBS und der Julius Bär, kam heraus, dass die Credit Suisse am stärksten und fortschrittlichsten den Dialog zu den Social-Media-Unternehmen sucht und findet. 

Geschrieben am 25.November 2011 von Dominik  |  Keine Kommentare »

Neue Social Media Plattform: Chime.in

Chime.inNeues aus dem Bereich Social-Media. Chime.in, der neue Social-Media-Service von UberMeida, tritt jetzt auch unter deutschen Usern in das Rennen, um eine Spitzenposition in der Rangliste sozialer Netzwerke.

Durch Fehler in der Nutzerpolitik und Sicherheitsskandale ist, die klar von Facebook dominierte Welt der Social-Media, wieder hart umkämpft. Chime.in will vor allem mit Innovationen im Bereich Nutzerorientierung auftrumpfen und arbeitet deshalb rein interessensbasiert.

Schon nach der Anmeldung wird diese Ausrichtung klar, da Inhalte rein nach persönlichen Interessen angezeigt werden. Eine umfassende Personalisierungsmöglichkeit der Benutzeroberfläche, soll dies noch unterstreichen. Beispielsweise kann man sein Profil mit einem eigenen Hintergrundsbild ausstatten.

Die wahre Neuerung dieser Plattform ist aber eine Funktion, die die Internetgemeinde schon seit langem fordert. Der lang ersehnte Dislike-Button. Der “Unlike-Button”, ein Symbol, auf dem ein Daumen nach unten zeigt, soll das Desinteresse des Users an speziellen Themengebieten ausdrücken.

Optisch orientiert sich Chime.in sehr an Google+ . Hier ist die Anzeige über der Menüleiste zu nennen, die anzeigt wer bei eigenen Inhalten kommentiert oder “geliked” hat.

Wichtige Neuerungen stellen die Interessensgebiete dar, die sich von der Personenorientiertheit anderer Netzwerke unterscheiden. Ähnlich wie bei herkömmlichen Blogs, kann man zu jedem “getschaimten” Beitrag, also jeder Statusmeldung , Schlagwörter eintragen, die es anderen Usern möglich machen schnell und leicht auf Inhalte zu stoßen, die sich mit ihren Interessen überschneiden.

Unterbricht man einen Stream, etwa durch Klicken auf ein anderes Profil, so wird bei Rückkehr auf diesen die Stelle gespeichert, die man sich zuletzt angeschaut hat.

Fraglich bleibt , ob bei solchen Rießen wie Facebook und Google+, die Welt einen weiteren Social-Media-Service braucht, beziehungsweise die Geduld besitzt, diesen anzunehmen.

Geschrieben am 25.October 2011 von Raimar  |  Keine Kommentare »