Archiv für die ‘Software’ Kategorie

Software für Immobilienmakler

Immobilie © m.schuckart - Fotolia.com

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Für selbstständige Immobilienmakler sowie größere Immobilienbüros gibt es spezielle Software-Lösungen, die die Arbeitsabläufe vom Erstellen der Anzeigen bis zum Vertragsabschluss begleiten. Gleichgültig ob der Makler den europäischen Markt bearbeitet wie beispielsweise Propertygate, oder im Münchener Umland Immobiliengeschäfte tätig ist, eine Makler-Software vereinfacht auf jedem Arbeitsgebiet die nötigen Prozesse. Doch gerade für Einzelunternehmer ist es im Geschäft oft schwierig, ein Kundenvolumen zu bewältigen, wie es die Büros schaffen. Gerade für sie ist die Nutzung einer entsprechenden Software häufig die Lösung, denn viele Schritte werden dadurch einfach automatisiert und verlangen keine manuelle Eingabe mehr.

Zwei unterschiedliche Angebote sollen nun im Folgenden kurz vorgestell werden:

Bei der Makler-Software Ammon lassen sich Briefen, Angeboten und Exposés auf Wunsch per E-Mail einfach automatisch erstellen. Die Veröffentlichung der Exposés geschieht dann über die bekannten Immobilienplattformen wie Immobilienscout24, Immowelt oder SZ-Online sowie auf der eigenen Homepage. Dabei ist auch die Einbindung von Fotos sowie die vorherige Bearbeitung über die Software kein Problem. Daneben ist eine automatische Sachwertberechnung der Immobilien möglich; über Telefonate, Email-Verkehr und den Austausch im Internet mit Kunden wird automatisch Nachweis geführt. Die Software kann 30 Tage lang kostenlos genutzt werden, der entsprechende Download wird auf der Homepage bereitgestellt.

Ein großer Vorteil der Makler-Software Exposé8 ist sicherlich die Anzeige aller Anwendungen auf einem Bildschirm. So müssen nicht unterschiedliche Reiter geöffnet und Seiten immer wieder neu aufgesucht werden. Zum Immobilienportal Immobilienscout24 besteht hier ein direkte Verbindung, so dass dort neu eingestellte Objekte direkt an den Nutzer gesendet werden. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg automatisiert, eigene Anzeigen gelangen so in alle relevanten Börsen. Dabei können diese einmal im Monat elektronisch gelöscht und wieder eingestellt werden, so dass die Anzeigen das begehrte “NEU”-Logo erhalten. Von dieser Software gibt es sogar eine kostenlose Version, die zeitlich unlimitiert, dafür aber in der Kapazität beschränkt ist.

 

Geschrieben am 25.January 2012 von Simon  |  Keine Kommentare »

Linux hat Geburtstag

Die berühmte Open-Source-Software „Linux“ ist am 25. August 2011 zwanzig Jahre alt geworden. Open-Source bedeutet, dass die Software jedem kostenlos zugänglich ist und auch der Quelltext von jedem eingesehen werden kann. So können auch Hobby-Programmierer Verbesserungen beisteuern und eigene Programme schreiben. Kostenpflichtige Betriebssysteme wie das weit verbreitete Microsoft Windows oder Apples OsX schützen ihren Quellcode und erschweren Entwicklern teilweise absichtlich, ihre Programme an das Betriebssystem anzupassen.

Der finnische Informatik-Student Linus Torvalds hatte vor zwanzig Jahren den Plan, eine Software zu schreiben, um mit seinem Computer von Zuhause aus auf den Rechner seiner Universität zugreifen zu können. Damit das funktionierte,

Der Linux Pinguin, Foto: biogeek_flickr

musste er aber zahlreiche weitere Funktionen programmieren. Schließlich bemerkte er, dass sich sein Projekt mittlerweile zu einem kompletten Betriebssystem entwickelt hatte. So schrieb der Namensgeber und Erfinder auch am 25. August 1991 im Internet, er sei gerade dabei, ein freies Betriebssystem zu programmieren.

Mittlerweile laufen die meisten Web-Server unter Linux. Auch der mächtigste Computer-Konzern der Welt, IBM, benutzt ausschließlich Computer mit Linux. Googles Handy-System Android basiert auf Linux, genauso Apples Betriebssysteme. Viele öffentlichen Einrichtungen satteln derzeit auf Linux um, um sich Lizenzgebühren zu sparen. Zwar bedarf es einer kurzen Einarbeitungszeit, um mit Linux zurecht zu kommen, doch diese rechnet sich spätestens auf lange Sicht hin. Eine ganze Branche hat sich um das Einrichten und die Optimierung der freien Software entwickelt und verdient damit heute ihren Lebensunterhalt.

Linux gibt es in zahlreichen Varianten. Manche sind sehr benutzerfreundlichen und sind beinah so einfach und intuitiv zu benutzen wie die kostenpflichtigen Konkurrenten. Bei anderen Versionen kommt man um komplizierte Befehle und Programmierkenntnisse nicht herum. Allgemein zeichnet sich Linux dadurch aus, dass es sehr sicher läuft und kaum abstürzt. Außerdem ist es ein sehr schlankes Betriebssystem und verschwendet wenig Rechenleistung.

 

 

Geschrieben am 24.August 2011 von Simon  |  Keine Kommentare »

Schwarzfahrer warnen sich gegenseitig übers Internet

Aus dem Straßenverkehr dürfte es vielen Menschen bekannt sein, dass andere Autofahrer einen per Lichthupe warnen, wenn in der Nähe Radarkontrollen durchgeführt werden. So funktioniert ganz simpel das Warnsystem auf deutschen Straßen. Ähnlich funktioniert dies nun auch in den Zügen, immerhin soll ja keiner benachteiligt werden. So tun sich über Twitter und Facebook mittlerweile große Gruppierungen zusammen die sich über die Kontrolleure austauschen. So wird dort gepostet, wann wo Kontrolleure gesichtet wurden und wo freie Fahrt ist. So greift dies in der Praxis vor allem in Dresden, Leipzig, München, Berlin und Hamburg. Dort sind bereits Hunderte Nutzer in den Gruppen und aktualisieren die Stati im Minutentakt. Mittlerweile sind sogar Apps geplant, die vor Kontrolleuren warnen sollen. So soll man als Schwarzfahrer sicher sein und nicht eine Kontrolle befürchten. Immerhin muss man einen doch recht großen Betrag blechen, wenn man erwischt wird oder die Strafe absitzen.

Kontrolleur; Quelle: McNail/flickr.com

Neben der Ersparnis bei Nicht-Kontrolle bleibt natürlich auch ein gewisser Nervenkitzel. So gehört die Fahrscheinkontrolle zu einem der letzten Alltagsabenteuer für Schwarzfahrer. Wenn doch der Kontrolleur kommt, heißt es kreativ und überzeugend sein. Entweder man spielt einen Schwächeanfall vor oder sucht ewig in der Tasche in der Hoffnung, dass der Kontrolleur erst einmal weiter geht.

Die Verkehrsbetriebe geben sich bezüglich dieser Warnsysteme noch gelassen und behaupten, dass ihr Kontrolleurnetz so undurchsichtig sei, sodass sie immer noch genug Menschen erwischen. Doch man darf sicherlich gespannt sein, was passiert, wenn aufgrund der guten Organisierung und Dichte der Apps immer mehr Leute davor gewarnt werden.

Eine ähnliche Bestrafung wie bei Lichthupern auf der Straße erscheint hier wenig realistisch und umsetzbar. Somit bleibt abzuwarten wie sich das ganze noch entwickelt.

 

Geschrieben am 10.August 2011 von Raimar  |  Keine Kommentare »